LTE Verfügbarkeit und LTE-Ausbau

LTE VerfügbarkeitLTE steht gegenwärtig noch nicht überall zur Verfügung. Die meisten Menschen müssen sich mit einem mobilen UMTS oder HSDPA Internetzugang zufrieden geben. UMTS ist weit langsamer als der DSL-Anschluss, den die meisten Leute zu Hause haben. Das neue Turbo-Internet LTE kommt zuerst dahin, wo vorher garkein Breitband-Internet verfügbar war. Dazu muss kein Bagger anrücken, wie es bei DSL oder beim Festnetzanschluss üblich ist. Denn um ein Gebiet mit LTE zu versorgen, muss der Anbieter nur die Technik in der Mobilfunkbasisstation aufrüsten. Zum Teil nutzt LTE sogar Frequenzen aus der sogenannten Digitalen Dividende. Das sind Teile des Spektrums, die frei wurden, weil die digitale Austrahlung von Fernsehen via Antenne weniger Bandbreite braucht als früher das analoge Fernsehen.

LTE Verfügbarkeit prüfen

Um die LTE-Verfügbarkeit an Ihrem Standort zu prüfen, sollten Sie einen Verfügbarkeitscheck beim LTE Anbieter Ihrer Wahl machen. Hier finden Sie die kostenlose Verfügbarkeits-Checks aller wichtigen LTE Anbieter:

Seit 2011 intensivieren die Mobilfunkprovider den LTE-Netzausbau massiv. Die Telekom und Vodafone haben im ersten Jahr nach der LTE Lizenzversteigerung jeweils knapp 1500-2000 Mobilfunkbasisstationen aufgerüstet und so tausende Ortschaften mit dem neuen Turbointernet versorgt. In der Theorie erreichen die Mobilfunkprovider bereits mehr als 15 Millionen Haushalte. Tatsächlich nutzen bereits knapp 150.000 Kunden das LTE-Netz.

Die Funktechnik bietet eine viel höhere Reichweite als andere Mobilfunkstandards. So kann eine LTE Basistation ein Gebiet von mehreren Kilometern Radius versorgen. 2012 wird das LTE Netz auch in Ballungsgebieten verfügbar sein und vielen Smartphone-Nutzern eine große Freude bereiten. In Dortmund und Köln ist der Mobilfunkstandard bereits seit 2011 verfügbar. Großstädte wie beispielsweise Berlin, Stuttgart und München sollen bald folgen.

Warum der LTE-Ausbau so wichtig ist ...

Keine Frage, das mobile Internet steht vor dem Durchbruch. Schon heute gehen täglich 11 Millionen Menschen mobil ins Netz. Die Tarife haben sich seit 2008 halbiert. Flatrates, neue Netbooks, Tablet PCs, mobile Anwendungen und natürlich Smartphones machen das mobile Internet attraktiv und vorallem für jeden erschwinglich. Doch die wachsende Beliebtheit des mobilen Internet stellt die Mobilfunkbetreiber vor einer großen Herausforderung. Die Mobilfunknetze sind häufig überlastet und so bewegen sich Nutzer im Internet oft, ungefähr so schnell wie mit einem 56k Modem. Vor allem in größeren Stüdten wühlen sich meist sehr viele Menschen zur gleichen Zeit in dasselbe mobile Netz ein. Das Netz kann die Masse der Anfragen nicht so schnell abarbeiten, die Auswirkung: Das Internet wird langsamer.

Die erhältlichen Frequenzen für Funklösungen sind eine physikalisch begrenzte Ressource. Aus diesem Grund müssen die bestehenden Frequenzen effektiv genutzt werden. Eine effektive Verwendung der Frequenzressourcen konnte durch die Erhöhung des Datenübertragungsvolumens erreicht werden. Mit der Mobilfunktechnologie UMTS nahm die Kapazität einer Mobilfunkzelle um 40 bis 60 Prozent zu. Mittels der neuen LTE-Technik wird die Frequenzen-Ausnutzung noch weiter verbessert. Und LTE hat noch einen weiteren Vorteil: Die Kosten für den Datenverkehr verringern sich weiter. Gegenüber UMTS liegen die Kosten pro übertragenem Bit bei nur knapp einem Viertel.